rApp SDK
 

  rApp Architektur

rApp SDK

Für die Geräteseite stellt rApp eine Bibliothek mit definiertem API für die gängigsten (Echtzeit-) Betriebssysteme, Prozessoren und zunächst für die Programmiersprachen C# und C++ zur Verfügung. Über diese Bibliothek, welche der Gerätehersteller in seine Geräte-Software einbindet, kann er alle Funktionen des Terminals wie Bildschirm-Ein- und Ausgabe, Hardware-Funktionen und Dienste quasi fernsteuern. Dabei stehen dem Geräteprogrammierer bei der Remote-Nutzung nahezu alle gängigen Dienste von Smart Devices zur Verfügung.   

Für die Bildschirmausgabe existieren wahlweise zwei Möglichkeiten: Zum einen wie beim Thin-Client-Prinzip die Bildschirm-Aus- und -Eingaben mittels HTML und JavaScript zu beschreiben. Die dabei erzeugten Dateien werden jedoch nicht durch einen Webserver wie üblich bereitgestellt, sondern durch die rApp-Bibliothek auf Veranlassung des Gerätes zum Terminal geschickt (Push-Verfahren), welches den sich daraus ergebenden Bildschirm anzeigt und die in JavaScript programmierte Logik ausführt. Dies hat den Vorteil, dass kein Webserver im Gerät notwendig ist und es auch keine patentrechtlichen Probleme gibt.

Eine zweite Möglichkeit für die Bildschirmausgabe besteht darin, den lokal auf dem Gerät erzeugten Bildschirminhalt mittels H.264 komprimierten Video-Stream an das Terminal zu senden, welches diesen Video-Stream dekomprimiert und auf dem Bildschirm darstellt. Dies ist auch der Weg, den Apple bei CarPlay beschritten hat, um die Bildschirminhalte eines iPhone auf der Konsole des Autos darzustellen. Der Vorteil von H.264 Streaming ist, dass die Bildschirmerzeugung auf dem Gerät mit herkömmlichen Methoden des Geräteherstellers erfolgen kann und nicht auf Web-Techniken umgestiegen werden muss. Das H.264 Streaming zur Bildschirmausgabe setzt allerdings Hardware-Unterstützung im Gerät voraus, wie sie alle modernen Intel- und ARM-Prozessoren mit eingebauter Grafik Processing Unit (GPU) aufweisen.



 
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